Über uns

Pädagogische Fachkräfte

Zwei ErzieherInnen, eine Sozialpädagogin  und ein(e) SPS-Praktikant(in) betreuen in der Kinderstube ganztags 18 Kinder. Unsere Fachkräfte verfügen über Berufserfahrung und haben sich in den verschiedensten Bereichen weitergebildet  wie z. B. in Psychomotorik, Kreativitätserziehung,  Inklusion, soziales Lernen, mathematische Bildung, Sprachförderung und Umsetzung des Erziehungs- und Bildungsplanes.

Kinder

Im Alter von 3 – 7 Jahren. Wir bemühen uns um eine gleichmäßige Verteilung der jeweiligen Altersgruppen, sowie einer Ausgewogenheit von Jungen und Mädchen.

Verein Kinderstube e.V.

Wir sind ein seit 1981 eingetragener Verein, bei dem die Eltern in der Organisation, Verwaltung und Finanzierung aktiv mitwirken. Das pädagogische Konzept wird von den Fachkräften entwickelt und mit den Eltern besprochen. Durch einen intensiven Austausch zwischen Fachpersonal und Eltern können deren Bedürfnisse und Wünsche nach Möglichkeit integriert werden.

Gesetzliche Grundlagen

Die Kinderstube steht unter der Trägerschaft des gemeinnützigen Vereins Kinderstube. Der Verein unterhält eine selbstverwaltete Kindertagesstätte nach den Richtlinien des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (BayKiBiG). Die Kinderstube wird je zur Hälfte durch den Freistaat Bayern und die Stadt Nürnberg gefördert. Dies geschieht durch eine kindbezogene Förderung. Da diese Förderung die Unkosten der Kinderstube nicht deckt, wird für jedes Kind eine Betreuungsgebühr erhoben, die die Eltern monatlich bezahlen.

Die Selbstverwaltung erstreckt sich auf alle Angelegenheiten und hat zum Ziel, die breite Beteiligung der Elternschaft zu fördern. Gemäß dem Charakter einer Elterninitiativkita ist die aktive Mitarbeit der Eltern erforderlich.

Zweck des Vereins ist die Erziehung und Bildung von Kindern im Vorschulalter. Ziel aller Handlungen im Umgang mit den Kindern ist die Förderung ihrer körperlichen, geistigen und seelischen Entwicklung und ihre Erziehung zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten (vgl.: §1 SGB VIII). Dabei finden Kinder mit Behinderung nach Möglichkeit eine besondere Berücksichtigung und werden im Rahmen des Gedankens der Inklusion in unserer Einrichtung mit Kindern ohne Behinderung betreut. Inklusive Bildung und Betreuung von Kindern steht dabei unter dem Grundsatz, alle Kinder in ihrer Persönlichkeit, ihren Begabungen und ihrer Kreativität zu stärken und sie dabei zu unterstützen, ihre geistigen und körperlichen Fähigkeiten voll zur Entfaltung zu bringen (vgl. Art. 24 BRK). Die Vielfalt aller Kinder ist für uns dabei kein Hindernis, sondern wird als Bereicherung gesehen.

Vernetzung in Gemeinde/Stadtteil

Wir nehmen an Stadtteilfesten, Aktionstagen und Arbeitskreisen nach Möglichkeit teil.

Kooperation

Wir arbeiten mit verschiedensten Ämtern, Fachdiensten und Therapeuten zusammen, wenn es für das Kind in seiner Entwicklung notwendig ist. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit den Eltern und natürlich mit deren Einverständnis.

Kooperation mit der Grundschule

Unser Kooperationspartner ist hierbei die Reutersbrunnenschule. Leider besuchen diese nicht alle zukünftigen Schulkinder, da Kinder aus verschiedenen Schulsprengeln in der Kinderstube sind. Eine Erzieherin nimmt nach Möglichkeit an den Kooperationstreffen zwischen Kindergarten und Grundschule teil. Hier werden unter anderem die Vorkurse zur Sprachförderung besprochen, das Verfahren der Schulanmeldung oder das Angebot von Neigungskursen durch die Schule.

Im Frühjahr gehen alle Schulkinder in Begleitung einer Erzieherin zu einem Schnupperunterricht in die Reutersbrunnenschule. Dabei erkunden sie das Schulhaus sowie den Pausenhof und nehmen meist an einer Deutsch- oder Mathestunde teil.

Geben Eltern die Einwilligung zum Fachdialog zwischen den für das Kind zuständigen Lehrkräften und den Erzieherinnen der Kinderstube, setzten sich diese in Verbindung, um sich vertieft über das jeweilige Kind auszutauschen. Diese Gespräche dienen dazu, mehr über das einzelne Kind zu erfahren, um es beim Übergang zur Grundschule besser begleiten zu können. Bei Kindern, die eine andere Schule besuchen, findet dieser Dialog bei Kontaktaufnahme durch die Schule ebenfalls statt.

Inklusion

Seit September 2002 verfügt die Kinderstube über zwei Plätze für Kinder mit Behinderung oder Entwicklungsverzögerung. Kinder, die einen solchen Platz einnehmen, erhalten nach vorheriger eingehender Diagnostik bei Bedarf Eingliederungshilfe durch den Bezirk Mittelfranken. Der Antrag dafür muss von den Eltern gestellt werden. Wird die Eingliederungshilfe bewilligt, bedeutet dies, dass die Kinder, die einen solchen Platz erhalten, in der Kinderstube gezielt und intensiv in ihrer Entwicklung gefördert und in ihrem Alltagsleben unterstützt werden. Dazu verfügt die Kinderstube über zusätzliche Personalstunden. Außerdem werden die Kinder durch einen externen Fachdienst betreut, der einmal in der Woche zwei Stunden mit dem Kind arbeitet. Sollte die Kinderstube mehr als zwei Anfragen für einen Inklusionsplatz haben, wäre es auch möglich, weitere Kinder aufzunehmen, wobei sich die Kinderstube dann zu einem integrativen Kinderladen konzeptionell verändern müsste.

Qualitätssicherung

Wir sehen Eltern und Fachkräfte als Kooperationspartner für die gemeinsame Zeit in der Kinderstube. Eltern wirken bei uns aktiv mit und wir streben eine gegenseitige offene Kommunikation an. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Entwicklung des Kindes zu unterstützen. Hierzu bedarf es einiger Voraussetzungen im Umgang miteinander. Bei unseren regelmäßig statt findenden Elternabenden besteht die Möglichkeit, elterliche Bedürfnisse einzubringen oder Lob und Kritik zu äußern. Gemeinsam wir dann nach möglichen Lösungen gesucht. Situationen können dann neu überdacht und verändert werden.

Unser Dachverband Soke e. V. führt in regelmäßigen Abständen Elternbefragungen durch, um zu erfassen, ob die Arbeit in der Einrichtung den Vorstellungen, Wünschen und Bedürfnissen der Eltern entspricht. Das Ergebnis kann als Diskussionsgrundlage dienen, um Veränderungen in Gang zu bringen.

Eltern haben die Möglichkeit, sich über konzeptionelle Fragen mit den Fachkräften auszutauschen. Sie können neue Sichtweisen einbringen, diese mit anderen Eltern diskutieren und in Kooperation mit den Fachkräften in die Konzeption neu einfließen lassen

Gibt es unter den Eltern bzw. zwischen Fachkräften und Eltern schwierige Themenstellungen, ist es möglich, auch Berater/Innen von außen hinzu zu ziehen. Unser Dachverband „Soke“ kann hier mit Fachkräften unterstützend einwirken.

Um die gute Qualität der pädagogischen Arbeit abzusichern, nehmen die Fachkräfte außerdem immer wieder an Fortbildungen teil und erhalten Supervision

Organisationsstruktur

Der Träger des Vereins „Kinderstube e.V.“ ist die Elternschaft. Daher ist es unerlässlich, dass die Eltern verschiedenste Aufgaben und Pflichten übernehmen.

Übernahme eines Amtes

  • Jedes Mitglied hat pro Kind ein Amt wie z. B. waschen, reparieren, Protokollführung, Vorstandsarbeit
  • Mithilfe bei Alltagsarbeiten während der Abholzeit, Dauer ca. 5-10 Minuten
  • Halbjährlicher Großputz mit 2-3 Stunden
  • Eventuell besondere Aktionen wie z. B. ein Reparaturtag für alle Eltern

Elterndienst

  • Aktive Mithilfe in der Arbeit mit den Kindern bei Ausfall von zwei pädagogischen Kräften
  • Unterstützung der Eltern untereinander durch Kinderbetreuung bei Vorstandssitzungen, Elterngesprächen oder sonstigen Aktionen der Elternschaft
  • Nach Wunsch einen Tag pro Jahr in der Kinderstube verbringen, um das eigene Kind in diesem Umfeld zu erleben

Sonstige Aufgaben

Teilnahme an den 4-6 wöchig stattfindenden Elternabenden bzw. der jährlichen Mitgliederversammlung, sowie bei den Festen und Feiern im Jahreslauf.

Betreuungskosten / Buchungszeiten

4-5 Stunden: 16900 Euro
5-6 Stunden: 186,00 Euro
6-7 Stunden: 203,00 Euro
7-8 Stunden: 220,00 Euro

In der Kinderstube besteht eine Mindestbuchungszeit von 4-5 Stunden, da die für uns wichtige pädagogische Arbeit mit den Kindern zwischen 8.45 Uhr und 13.30 Uhr stattfindet. Während dieser Kernzeit sind alle Kinder anwesend und es finden Aktivitäten aus den verschiedensten Bildungsbereichen statt.

Essensgeld

Pro Kind 45 Euro Essensgeld pro Monat.